Aufbruch nach Potch

Schnell nochmal schauen, ob man nichts vergessen hat. Dreimal zurückrennen, um sich WIRKLICH zu vergewissern, dass man Handy und Laptop schon im Rucksack hat.

Und los geht’s…

…nach Potchefstroom in das Mosaic Projekt. Nach all der Vorbereitung und Planung ist es nun soweit: Potch ist zum Greifen nah. Nach einer etwas holprigen Fahrt mit unserem Fahrer Kanalego, der ebenfalls im Mosaic Projekt (als Taxifahrer) arbeitet, erreichen wir Potchefstroom.

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Als wir in die Louwstreet einfahren und unser Haus sehen, in dem wir nun ein Jahr wohnen werden, steht schon jemand erwartungsvoll davor. Es ist Megan, ebenfalls eine „Freiwillige“ (aus Südafrika!), die uns mehr als herzlich in unserem gemeinsamen Heim begrüßt. Man merkt ihr die Freude an. Sie weiß gar nicht so richtig, womit sie anfangen soll: ob sie uns erst die Mall zeigen soll, das Uni-Gelände, das Projekt-Gelände, das Township, den Park und und und…

Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns dazu, erstmal Organisatorisches an diesem Sonntag zu klären und auszupacken. Doch ihre Aufgeregtheit sprang auch schnell auf uns über. Als alles erledigt ist, machen wir uns auf zur Moi-River-Mall („Schöner Fluss-Einkaufszentrum“). In dieser zeigt uns Megan, wo sie einkauft und gerne Pizza essen geht, was wir dann auch machen.

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Im Anschluss geht es direkt weiter zum Uni-Gelände mit anschließendem Eis essen. Und zu guter Letzt machen wir einen kleinen Abstecher in das Mosaic-Gelände in Ikaheng, dem Township von Potch.

Unser Mosaic-Gelände befindet sich neben etlichen Wellblechhütten und Müll am Rande des Townships. Als wir in die Straße einbiegen, sehen wir schon etliche Kinder, die zum Projekt gehören. Wir kommen nicht einmal dazu, die Türen zu öffnen, so schnell waren die Kinder bei uns. Freudig springen sie uns in die Arme, wollen mit uns spielen und unsere Namen wissen. Die Zeit vergeht so schnell, dass wir gar nicht bemerken, dass es schon Abend ist.

Ich fühle mich, als wäre ein Sturm über mich hinweggefegt – so viele Eindrücke und Gefühle…

Es ist spät und langsam zieht es auch mich ins Bett. Morgen steht dann der erste richtige Arbeitstag  für uns an.

5 Tage Game Lodge…

Seminar, Safari, Staunen…

Die ersten fünf Tage nutzten wir nicht nur, um beim Ankunfts-Seminar unser Wissen  über Südafrika noch mal aufzufrischen, sondern auch die wildere Seite von Afrika zu sehen und hautnah zu erleben.

Bei einer kleinen Safari-Tour, sahen wir die ersten Giraffen, Zebras und Springböcke. Auch Löwen bekamen wir zu Gesicht, leider – oder zum Glück – aber nur hinter Schloss und Riegel. Als uns der Guide nämlich in das Gehege führte, schauten uns 20 hungrige – sehr hungrige (!) – Junglöwen an, die uns für ihr Mittagessen hielten. Da war ich doch froh, dass diese hinter Zäunen waren.

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Vor allem jedoch nutzen wir diese Zeit, um den Gruppen-Zusammenhalt zu stärken, denn wir sind in den nächsten 12 Monaten aufeinander angewiesen. Immer wieder gab es Ice-Breaking-Games, die das „Eis zum schmelzen bringen“ sollten. Ja, wir lernten uns besser kennen 🙂 – nicht zuletzt durch eine X-treme-Team-Challenge, bei der wir uns zusätzlich  sportlich aktiv durch Südafrika bewegten.

Alles in allem war es eine super Erfahrung mit all den Freiwilligen und Supervisoren. Die Zeit hat uns als Gruppe näher zusammen gebracht, wodurch auch der Abschied von manchen Leuten schwer fiel. Jeder geht nun in sein Projekt – und manche Leute werde ich erst in einigen Wochen/Monaten wiedersehen.

 

SA in a Nutshell

Game Lodge

Hier soll also das Briefing für unsere spezifischen Projekt stattfinden – und hier erhalten wir noch einmal einen Überblick über Südafrika…

Das Game-Lodge-Gelände liegt in einem Naturschutzgebiet. Echt beeindruckend!

Zunächst bringen wir unser Gepäck in die uns zugeteilten Hütten, in denen wir für die nächsten Tagen Quartier beziehen. Da die Game Lodge Inhaber wussten, dass wir kommen, können wir direkt nach unserer Ankunft unsere erste südafrikanische Mahlzeit genießen: Burger mit Beef und einer ordentlichen Portion Butter und Mayonnaise. Richtig Lecker!!! Und so üppig, dass einem fast die Beef-Bulette aus dem Burger rausfällt.

Wie es weiter geht und ging, erfahrt ihr bald.  Hoffe, dass dann auch Fotos hochgeladen werden können.

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Ankunft in Südafrika

Angekommen…

…gerade in Südafrika gelandet, nach etwa 11 Stunden Flugzeit geht es auch schon weiter zur letzen „Vorbereitung“: Das Ankunft-Seminar.

Alle sitzen wir, vollkommen fasziniert von den neuen Eindrücken die wir alleine schon auf der Fahrt haben, auf unseren Sitzen. Rinder, die über Schnellstraßen geführt werden, Straßen, die übersät sind von Schlaglöchern – man beachte dass diese größer sind als Wassermelonen – und etliche Wellblechhütten, die vor allem an den Stadträndern stehen.

Hey, was ist das?

Der Fahrer biegt auf einmal auf eine vollkommen unbefestigte Straße ein, die uns nur mit dem Hinweis „Game Lodge“ den Weg weist. Nachdem wir alle wach gerüttelt sind, erreichen wir unser Ziel – die Game Lodge, in der das Ankunfts-Seminar stattfinden soll.

Leider funktioniert das Hochladen der Fotos noch nicht, das hole ich nach…